…wohnt neuerdings unter unserem Dach.
Die kleine Essensmäkelmaus Enya verwandelt sich immer mehr in einm Mampfbärchen.
Sie spachtelt in den letzten Tagen wie zwei kleine Weltmeister.
Momentan gibt es ab und an ein frühes Frühstück (ca. 150 G Obstbrei), dann “Frühstücksmilch”, dann ein spätes Frühstück (ein Glas Obstgedöns), Mittagessen (100 G Gemüsebrei + 150 - 200 G Obstbrei), nachmittags 200 - 250 G Getreide-Obst-Brei, abends 250 G Milchbrei mit Obst. Dazwischen knabbert sie nochKnäckebrot/Brot und Kekse/Dinkelstangen.
Ach ja, und nachts dann noch zwei mal ordentlich Milch. So ordentlich, dass um 5:00 Uhr ein Frühwickeln unabwendbar ist.
Also ich klopfe natürlich wieder den Holztisch kaputt, damit das auch so bleibt. Aber es ist für uns Eltern fast unglaublich nach all den Monaten des Schmähens und Mäkelns, dass Fräulein E. nun sogar viele ihrer Breigerichte kommentarlos mit Stückchen mampft.
Hach ja, die Zeit ist eben für uns, auch wenn ich schon fürchtete, ihr mit 15 Jahren immer noch Obstgläschen für die Schule einpacken zu müssen.
Unser Mäuslein hat jedenfalls in den vergangenen Tagen auch schon ordentlich zugelegt. Richtig runde Bäckchen und ein ordentliches Bäuchlein hat sie bekommen.
Uns ansonsten habe ich den ersten Schritt in Richtung Arbeitengehen getan. In zwei Wochen erfahre ich mehr. Und vielleicht wird dann im Laufe von einigen Monaten aus einem Minijob ein Halbtagsjob. Vollzeitmutter auf Lebenszeit ist einfach doch nicht mein Traumberuf. (..und am Ende zieht dann das Kind hinaus in die große weite Welt und denkt sich, was ihre Mutter doch ihr Leben vergeudet hat, indem sie zur Putzexpertin wurde….*aaarghhhs* Horrorszenarien tun sich auf….
)