Alles Banane…

…oder wenn Beikost langsam Normalkost wird. :)

Enyas Leib- und Magenspeise sind derzeit Bananen. Heute hat sie derer schon drei verspachtelt und eine weitere folgt bestimmt noch zum Abendbrot.

Stückige Dinge sind für Madame immer weniger ein Problem, sie beisst sogar schon vom Butterbrot ab, solange es das von Mama ist.

Auch an der Getränkefront hat sich einiges getan. Sie probiert nun auch an allem, womit Mama und Papa ihren Durst stillen.

Ergo wird es zum Thema Beikost bald nichts mehr zu berichten geben, weil es einfach vorbei ist mit Bei. ;)

Mal wieder mein derzeitiges Lieblingsthema: Essen und Schlafen :-)

Vergangene Nacht war gruselig. Die kleine Dame hat sehr unruhig geschlafen und wurde viel zu oft wach.
Sie wollte dann auch irgendwann nicht mehr in ihrem Zimmer bleiben sondern dringens mit Rüber ins ESZ.

Dort blieb sie dann aber nur an der Milchbar friedlich, worauf ich nach gefühlten zwei Stunden keine Lust mehr hatte. Also hab ich sie in ihr Bett gepackt und mich auf die Couch verkrümelt, da sie, solange sie mich sieht und hört, sonst eh keinen Frieden gegeben hätte. Enyas Papa hat dem Kind nach meinem Auszug einige Beschwörungsformeln eingehaucht und anschließend war Ruhe bis um kurz nach acht heute Morgen.

Heute bin ich mal sehr gespannt auf die Nacht.  Echt.

Enya bekam gegen 18:45 Uhr schon ihren Abendbrei. Eine echt Riesenportion. Anschließend gabs noch ein wenig Obst. Enyas Papa bereitete unser Abendmahl (Spezialnudelsalat mit Gehacktem mit Scharf) zu und wir dachten uns, solange unser Kind noch durchs Wohnzimmer tollt, könnten wir ja schon mal Essen. Da hatten wir die Rechnung ohne unser Mäuslein gemacht. OHNE SIE ESSEN, NÄÄÄÄ. Enya kam also an und wollte auch, heulte auch standesgemäß sofort los, als sie nicht sofort was bekam. Im weiteren Verlauf landeten also bestimmt noch mal 15 Dinkel-Vollkornnudeln und etwas Schafskäse in ihrem Bauch. (Wo packt die Miniaturausgabe das bloß alles hin?)

Nach dem Essen habe ich mit ihr alle Lampen ausgemacht, wir sind zusammen in ihr Zimmer. Dort hab ich sie in den Schlafsack gepackt, wir haben gemeinsam noch ein paar Minuten das musikalische Bärchenmobile und seine Lichtspiele betrachtet. Und dann hab ich sie hingelegt. Madame drehte sich auf die Seite und ich fürchtete schon, dass wir nun wieder das gute alte Rotationsspiel spielen würden, bei dem sie sich immer wieder auf den Po setzt und ich sie immer wieder hinlege. Diesmal nicht. Sie blieb auf der Seite liegen und schlief sofort. UNGLAUBLICH!!! :D 

Und schon wieder News vom kleinen Scheunendrescher

Heute Morgen gab es zuerst Frühstücksmilch.
Zwei Stunden später habe ich ihr dann das sonst übliche Obst angeboten. Davon nahm Enya aber nur ein paar Löffelchen. Nun gut, dachte ich. Dann hat sie wohl keinen Hunger.

Ein halbes Stündchen später dann habe ich mir ein Vollkornbrot mit Käse gemacht. Enya sah mich damit und fing an zu brüllen wie verrückt und zeigte auf mein Käsebrot. Also hab ich ihr ein Stück davon abgeschnitten. Mit dem Brot selber hatte sie etwas Probleme, da so ein Vollkornbrot ja ne echte Herausforderung ist, wenn man nur vier Zähne hat. Aber den Käse fand sie klasse. Also habe ich ihr noch ne halbe Scheibe in Stückchen gerupft, die sie komplett weggemömmelt hat.

Zum Vor-Mittagessen und dem Mittagsschlaf gab es dann eben noch den Rest vom Obst, da das Kind garstig weinte.
Aber heute hatte das zwar wohl auch mit Hunger zu tun, aber wohl auch sehr mit Brustentzug. Nachdem Enya noch mal kurz trinken konnte, schlief sie dann auch recht rasch ein.

Trotzdem hoffe ich, dass das viele Essen nicht nur “Neulust” ist und sie weiter brav alles ausprobiert, was bei uns auf den Tisch kommt. :) 

Seit heute Vormittag schafft Enya es übrigens, sich auch ohne Hilfsmittel hinzustellen, also einfach vom Boden direkt in den Stand sozusagen. 

Scheunendrescher, Teil III

Heute stand noch folgendes auf dem Speiseplan:

  • ein Obstgläschen
  • 2/3 Banane
  • 250 Gramm Getreide-Obst-Brei
  • ein Stück Reiswaffel
  • ein Stück Laugenstange
  • 250 Gramm Milchbrei

Nach der Laugenstange hat sie dann soviel Wasser getrunken, wie noch nie zuvor in ihrem Leben.
Über nen halben Becher quasi in einem Zug.

Und nun ist sie im Bett. Wieder von Papa gebracht. Wieder ohne Muttermilch.

Irgendwie geht das auf einmal verdammt schnell mit dem weniger Stillen und dem Einsetzen der Unabhängigkeit….

Scheunendrescher, Teil II & U6

Enya hat heute noch einen drauf gesetzt.

Nicht nur, dass sie bis jetzt (11:45 Uhr) schon ein Gläschen Apfel-Banane mit Dinkel und einen Müsli-Joghurt mit Fruchtstückchen gespachtelt hatte. Nein, sie aß sogar von meinem Mittagsmahl. Dabei handelte es sich um einen Rest unseres gestrigen Abendessens, bestehend aus Dreikorn-Kornfix, Gehacktes und Gemüse. Ok, die Gemüsestücke habe ich ihr nicht gegeben, weil die doch arg groß waren, aber vom Körnerzeug mit Gehacktem hat sie ordentlich was weggekimmelt.

Es scheint echt, als würde sie nun binnen weniger Tage in Essensdingen das nachholen, was andere sich so im Laufe vom 6. bis zum 12. Lebensmonat so aneignen.

Erwähnte ich schon, dass Enya nun auch vom Erdgeschoss bis ins Dachgeschoss alleine die Treppe hochkrabbeln kann? Ich bin natürlich direkt hinter ihr, aber sie schafft das echt alleine. Und das sind wirklich ne ganze Menge Stufen. Und laufen tut sie heute auch schon wieder ein Stück besser als gestern. Ich denke, die Schlepperei des Kindes wir in sehr kurzer Kürze vorbei sein und sie wird dann unfreiwillig hinter mir her zum Auto laufen. 8)

Und zur U6 waren wir heute. Naja, sie hätte die auch schon bei unserem letzten Arzttermin Anfang des Jahres bestanden. Nun hat sie sie eben zum zweiten Mal gemeistert.
Interessant sind die Maße: 76 Zentimeter & 9,4 Kilogramm; Der Kopfumfang wurde nicht gemessen, warum auch immer.

Soweit also die News des bisherigen Tages.

Ein kleiner Scheunendrescher…

…wohnt neuerdings unter unserem Dach.

Die kleine Essensmäkelmaus Enya verwandelt sich immer mehr in einm Mampfbärchen.
Sie spachtelt in den letzten Tagen wie zwei kleine Weltmeister.

Momentan gibt es ab und an ein frühes Frühstück (ca. 150 G Obstbrei), dann “Frühstücksmilch”, dann ein spätes Frühstück (ein Glas Obstgedöns), Mittagessen (100 G Gemüsebrei + 150 - 200 G Obstbrei), nachmittags 200 - 250 G Getreide-Obst-Brei, abends 250 G Milchbrei mit Obst. Dazwischen knabbert sie nochKnäckebrot/Brot und Kekse/Dinkelstangen.
Ach ja, und nachts dann noch zwei mal ordentlich Milch. So ordentlich, dass um 5:00 Uhr ein Frühwickeln unabwendbar ist. :roll:

Also ich klopfe natürlich wieder den Holztisch kaputt, damit das auch so bleibt. Aber es ist für uns Eltern fast unglaublich nach all den Monaten des Schmähens und Mäkelns, dass Fräulein E. nun sogar viele ihrer Breigerichte kommentarlos mit Stückchen mampft.

Hach ja, die Zeit ist eben für uns, auch wenn ich schon fürchtete, ihr mit 15 Jahren immer noch Obstgläschen für die Schule einpacken zu müssen.  :lol:

Unser Mäuslein hat jedenfalls in den vergangenen Tagen auch schon ordentlich zugelegt. Richtig runde Bäckchen und ein ordentliches Bäuchlein hat sie bekommen. :)

Uns ansonsten habe ich den ersten Schritt in Richtung Arbeitengehen getan. In zwei Wochen erfahre ich mehr. Und vielleicht wird dann im Laufe von einigen Monaten aus einem Minijob ein Halbtagsjob. Vollzeitmutter auf Lebenszeit ist einfach doch nicht mein Traumberuf. (..und am Ende zieht dann das Kind hinaus in die große weite Welt und denkt sich, was ihre Mutter doch ihr Leben vergeudet hat, indem sie zur Putzexpertin wurde….*aaarghhhs* Horrorszenarien tun sich auf…. 8-O )

Gestern gab’s noch was Neues zum Thema Essen

Enya hat mir gestern den Löffel mit Obstmus abgenommen und ihn zur Abwechslung in den Mund gestopft, statt den Inhalt auf sich selbst und ihrer Umgebung zu verteilen.

Und am späten Nachmittag schaute sie mir ganz interessiert zu, als ich einen Apfel aß und setzte wieder das “Auch-Haben-Will-Gesicht” auf. Ich hielt ihr also den Apfel hin, nicht damit rechnend, dass sie nun etwas damit anstellen würde. Aber potzblitz, sie fing an mit ihren Zähnchen davon abzuschaben. Dumm war, dass sie so “gierig” wurde, dass sie sich total an dem Ding verschluckte. Aber nach einem halben Erstickungsanfall setzte sie sofort zum nächsten Versuch mit dem Apfel an. ENDLICH hat sie begriffen, wozu die Dinger im Mund nütze sind. Hurra. :-)

Beikost :-)

Es geht voran.

Wir hatten ja kürzlich eine Unterbrechung der Bebeikostung, da Fräulein Tochter ja immer mäßiger aß.

Nun haben wir vor ein paar Tagen wieder gestartet.
Mit Pfirsich-Maracuja von A****.
Das mundete Enya spontan, wenn auch zuerst nur für ein paar Löffelchen, diese aber recht begierig. Nun hatte ich den Tip erhalten, es ruhig mal mit gekühltem Obst zu probieren.
Und was soll ich sagen: Aus dem Kühlschrank direkt ins Kind funktioniert bestens.
Heute gab es sogar ein halbes Gläschen mit Reisflocken. Dieses verschwand unglaublich schnell im Töchterlein. Und sie hätte vermutlich sogar noch mehr gefuttert, wenn noch was da gewesen wäre. Aber wir wollen ja auch nicht übertreiben. :-)

Morgen gibt es dann zur Abwechslung mal frisch pürrierte Birne mit Banane, mal sehen, was Enya davon hält.

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Banane

Wir lassen das Thema Beikost ja ein wenig anders angehen, als es vielleicht “offiziell” für sinnvoll erachtet wird. Bislang gab es bei uns neben ein paar Löffelchen Pratschmöhre einen Hauch Apfelmus und mehrmals Bananenmatsch.

Wenn was dran wäre an der These, dass Süßes das Kind verdirbt, dann wäre die Muttermilch wohl kaum süß. Deshalb machen wir das einfach so, wie wir das machen.

Gestern war die Mission Banane auch sehr erfolgreich. Enya hat diverse Löffelchen davon gegessen. Ja gegessen. Nicht geschmiert, sondern Schnäbelchen auf, Pampe rein, eingespeichelt und runter damit. Heute wurde die Banane geschmäht. Ob sie wohl nicht den richtigen Pratschgrad hatte oder gar zu kalt oder zu warm war? Oder ob ihr einfach der rote Teller nicht so gut gefiel wie gestern das blaue Schüsselchen? Fragen über Fragen…

Hier ein paar Bilder von gestern:
(Reihenfolge von unten nach oben)