Neue Schuhe

Unser Kind hat heute ein paar neue Schuhe bekommen. Die alten waren zwar noch nicht ganz zu klein, aber höllenunpraktisch. Enya bekommt für die nächsten zwei Jahre nur noch Schuhe mit Klettverschlüssen. Die mit Schnüren treiben MICH zumindest in den Wahnsinn.

Hier ein Bild von den niedlichen neuen Treterchen:

Sie läuft in den Teilen wie ne Weltmeisterin, scheinen also gut zu passen. Nach dem Schuherwerb waren wir nämlich noch in einem kleinen Einkaufszentrum, wollten mit Enya in ein Café, um ihr etwas zu essen zu geben und selber was zu trinken. Das Resultat sah dann so aus, dass immer entweder Mama oder Papa mit ihr durchs Center liefen, während der jeweils andere an seinem Getränk trank. Wirklich entspannend war das irgendwie nicht.


Happy Birthday Enya!

*schnief* Ein Jahr ist nun schon vorbei. So unendlich viel ist passiert in der Zeit.

So viele intensive Stunden hatten die letzten 366 Tage.

Kleinkind dürfen wir Dich ab heute nennen, aber unser Baby wirst Du wohl für immer bleiben.

Kleiner Schatz, wir lieben Dich unendlich…

Dein erster Tag
happybirthday

10 Monate

Die Zeit rennt.

Heute ist Enya schon 10 Monate alt.
Sie wird immer selbstständiger und unabhängiger. Die Kleine kann sich nun teils schon richtig lange am Stück mal alleine beschäftigen. Und sie ist nicht mehr auf meine permanente Anwesenheit angewiesen, was sehr gut ist.
Enya isst mittlerweile zuverlässig, wenn Sie Hunger hat und nicht gerade krank ist.
Also kann ich tatsächlich weg sein und Papa kann das Zepter übernehmen.
Großartige Mengen sind es allerdings immer noch nicht und es MUSS auch immer noch alles total fein pürriert sein. Also 4-Monats-Gäschenkost. Selbstgekochtes wird immer noch geschmäht, angebotene Gemüsestückchen oder Nudeln werden nur mit den Fingern zermanscht, weshalb ich denke, dass die richtige Beikostreife bei der kleinen Dame immer noch nicht wirklich erreicht ist.

Über ihre Künste als angehende Läuferin habe ich ja schon berichtet. Gerne düst sie in den vergangenen Tagen mit ihrem ansonsten mittlerweile ungenutzten Spieltrapez durchs Arbeitszimmer.

Beim Besuch der Oma und der Opas an Weihnachten hat sie unter Beweis gestellt, dass sie sich auch mal ein Stündchen fremdbespaßen lassen kann. (Oma und Opa sind für sie nicht wirklich bekannte Personen, das letzte Treffen war Monate her wegen der räumlichen Entfernung.)

Es geht also voran. Und es macht Spaß, dabei zuzusehen. :-)

Das Bild zeigt die holde Maid von Geburt bis ca. Mitte Dezember.

Minis Neunmonatstag…

…ist doch glatt schlicht und ergreifend untergegangen.

Ja, Montag war es soweit. Mini wurde ein Dreivierteljahr. Und ich vergess es, das hier zu erwähnen. :(

Naja, der mütterliche Kopf taugt wohl gerade nur noch zum Haareschneiden und nicht mehr für großartige blogtechnische Ergüsse.

Unser kleines Wunder hat im vergangenen Monat eigentlich am meisten trainiert, Schnupfen zu haben, erkältet zu sein und jetzt übt sie seit ner Woche Husten.

Momentan wandelt sich ihr Schlafverhalten. Sie schläft oft nur noch einmal am Tag für 1 - 1,5 Stunden und geht abends nicht mehr vor 21:00 Uhr ins Bett. Dummerweise, oder vielleicht auch bedingt durch den Husten, wird sie nachts wieder recht viel wach.

Ihre Essgewohnheiten pendeln sich auch ein. Sowohl Mittag- als auch Abendessen bewegen sich im 150-Gramm-Bereich. Machmal gibts nachmittags noch ein wenig Obst obendrauf, ab und an sogar vormittags ein paar Löffelchen, wenn sie recht hungrig wirkt. Aber Mutters Milch ist immer noch extrem hoch im Kurs. Ersatzprodukte werden nach wie vor abgelehnt, was ein kürzlich durchgeführter Test ergab. Schade, schade. Dafür trinkt sie jetzt immer mehr Wasser zwischendurch, entwickelt also richtigen Durst auf eine Flüssigkeit, die nicht Milch ist. Saftschorlen und Tee werden nach wie vor vehement abgelehnt.

Enya brabbelt alldieweil recht viel, “erzählt” richtig ausführlich. Man könnte es glatt für ne andere Sprache halten. Aber ist es ja quasi auch, wenn man bäbisch als solche betrachten mag.

Soweit mal wieder die letzten Neuerungen in aller Kürze.

Level up

Da unser Kind ja schon recht groß ist und schon so lange sitzen kann und so muskulös ist, haben wir heute den Folgesitz fürs Auto gekauft, nachdem der Vater feststellte, dass sie wie ne Sardine im Maxi-Cosi sitzen würde.

Da wir doch ziemlich sicherheits- und nicht sonderlich modebewusst sind, haben wir uns für den ADAC-Testsieger entschieden, dessen Namen ich natürlich auf gar keinen Fall hier erwähnen darf. Ich will ja schließlich nicht schleichwerben.

Aber ersatzweise gibts ein Bild:
Enya sitzt darin jedenfalls wie ne Eins, die Bedienung ist denkbar einfach und es macht einen recht gemütlichen Eindruck. Auch mit dem Fangkorb hat die Kleine keine Probleme. Man sollte sein Baby nämlich definitiv probesitzen lassen, da nicht alle mit so nem Ding parat kommen.

Beim Fahren war es recht ungewohnt, dem Kind nun von vorne ins Gesicht schauen zu können. Und Enya animierte die neue Position zu jede Menge Gebrabbel. :-)

Vergangenen Samstag

Da war der Papa, als es mir so elend ging, mal ein Weilchen mit klein Enya spazieren.
Und er hat sie sich dazu doch tatsächlich in den Tragesack gepackt.

Posted by Picasa
Scheint dem Tochterkind soweit ganz gut gefallen zu haben, eng an den Papa gekuschelt.

Und Enya hat mir dann auch noch einen Strauß Blumen gekauft, damit ich mich über was freuen kann.

Hinstellen

Seit heute Morgen stellt sich Enya an ihren Knastgittern alleine hin.
Ohne weitere Hilfsmittel.
Direkt vom Boden aufwärts sozusagen.

Das mit dem Stellen versuchte sie ja schon eine Weile, benötigte aber bislang wahlweise Hilfestellung oder weitere Hilfsmittel. Und jetzt geht es so.

Eben schien sie dann sofort mal versuchen zu wollen, ob sie sich ohne alles hinstellen kann.
Sie stand auf Hände und Füßen und streckte den Hintern weit hoch in die Luft. Naja, weiter ist sie dann natürlich nicht gekommen. Aber das Ziel hat die kleine Maus klar vor Augen. :-)

Die Haare sind ab.

*gg* Naja, das ist jetzt übertrieben.

Ich habe Enya die Haare ein wenig gekürzt, weil sie langsam doch immer arg zumselig aussah.

Nun sind sie obendrauf etwas kürzer, an den Seiten auch und hinten habe ich die Knoten entfernt.


vor dem Schneiden


Das, was abkam.


nach dem Schneiden

Mir gefällt die Kleine so jedenfalls besser. Nun muss ich mir nur noch selber die Haare schneiden (lassen). :-)

Unsere Einweihungsfeier

Am vergangenen Samstag haben wir in unserem neuen Zuhause eine kleine Einweihungsfeier veranstaltet. Und ich Dösbaddel hab doch glatt vergessen, zumindest ein paar Bilder davon zu machen.

Das war aber auch aufregend. Das erste Mal eine Feier mit eigenem Baby und geladenen weiteren Babys und deren Eltern. Und natürlich noch “normale” Gäste, ohne Kinder.

Bis zum frühen Abend hatten wir also eine kleine Krabbelgruppe in unserem Wohnzimmer, was wirklich niedlich anzusehen war. Für mich ist es immer wieder verblüffend, wie sehr sich die Knirpse doch binnen kürzester Zeit weiter entwickeln. Und da die anderen Babys alle älter waren als unsere Kleine, konnte ich mir wieder ein gutes Bild davon machen, was in den kommenden Monaten auf mich zu kommt. :-)

Einzig schade am Eltern-mit-Kindern-Besuch ist, dass sie natürlich nicht soooo lange bleiben können, weil die Babys ja auch irgendwann ins Bett müssen.

Die restlichen Hamburger Gäste blieben noch bis irgendwann nach Mitternacht, unsere auswärtigen natürlich bis zum nächsten Morgen.

Alles in allem fand ich, es war eine gelungene Veranstaltung. Aber für unsere Mini war es doch eigentlich zu viel Stress. Sie konnte erst mal am Abend nicht einschlafen, wälzte sich ewig hin und her. Und sie (und damit natürlich auch wir) hatte wieder eine überaus unruhige Nacht.

Danke an dieser Stelle noch mal für die freundliche Unterstützung in Sachen Salat- und Kuchenproduktion sowie Brot- und Aioliesupport. Ich war sehr sehr dankbar für alles, wo wir nicht selber für sorgen mussten. :-)

Die Hinterbliebenen am nächsten Tag.

6 Monate Minibärchen

Heute hat Enya ihren halbjährigen Geburtstag.
Den fing sie auch relativ pünktlich vergangene Nacht um kurz nach 0:00 Uhr an zu feiern.

Da die junge Dame gestern den ganzen Tag nicht schlafen wollte, lag sie bereits um ca. 19:00 Uhr im Bett. Mir schwante schon nichts Gutes. Denn wer früh schläft, wird früher wach. Und so war es dann auch. Also durften des Bärchens Papa und ich uns durch die Nacht quälen, um den kleinen Geist wieder zur Ruhe zu bringen. Letzteres gelang uns leider nur mässig und so stillte ich dann doch noch zig mal die kleine Geburtstagstyrannin, nachdem der Vater sie schon ein Weilchen durchs Wohnzimmer geschleppt und mit der Spieluhr zu erfreuen versucht hatte.

Unser Geburtstagskind hat dann eben mal für 45 Minütchen die Äuglein geschlossen und liegt nun zeterig am Boden und ist dagegen. Vermutlich besonders dagegen, dass Mama hier sitzt und diesen Eintrag verfasst.

Naja, dann will ich sie mal von ihrer Ungemach befreien und vom Boden pflücken.

Schonen Tag noch, alle zusammen!