Manche Dinge darf man einfach nicht laut sagen *grrr*
4 April 2008 — AlexandraWenn Dein Kind gut schläft und leicht ins Bett geht, dann erzähle niemandem davon.
Tust Du es doch, dann wird es in den darauf folgenden Tagen dafür sorgen, dass Du es bitter bereust.
So geschehen hier: Enya ging tagelang problemlos ins Bett. Egal ob mittags oder abends.
Eigentlich sah es so aus, dass sie sich protestlos in ihren Schlafsack stopfen und ins Bett legen ließ und wir am besten auch sofort den Raum verließen, damit sie ja direkt schlafen kann.
In den vergangenen beiden Tagen ist es nun wieder oberätzend. Sobald man das Kind der Matratze nähert, wird geklammert und geschrien. Sie schläft auf dem Arm ein, aber sobald man ihren Neigungswinkel ändert, ist sie sofort wieder wach und will unter gar keinen Umständen ins Bett.
Auch eben war sie wirklich fix und alle, schlief schon bald auf dem Teppich. Nach ner halben Stunden Theater, also immer wieder hoch auf den Arm, wieder ins Bett, singen, Spieluhr, wieder hoch, …. hab ich sie einfach sitzen lassen. ICH RABENMUTTER! Es hat bestimmt locker 10 Minuten gedauert, dann war Ruhe im Karton im Kinderzimmer. Aber beim Schreienlassen fühle ich mich echt sowas von erbärmlich, hab natürlich ein Teufelchen auf der Schulter sitzen, dass mir erklärt, dass mein Kind nun nen Knax fürs Leben kriegt und deshalb total gestört werden wird.
Andersherum: Was will ich machen? Mit ihr im Kinderzimmer stehen bleiben und sie auf meinem Arm ihren Mittagsschlaf halten lassen? Denn darauf liefe es ja im Endeffekt hinaus.
Also bleibt mir nichts, als weiter zu hoffen, dass Enya in den nächsten Tagen zu ihrem alten Schlafprogramm zurück kehrt und wir Eltern uns beim Zubettbringen nicht mehr schlecht fühlen müssen.
















