Schlafen: Zwei Schritte vor, drei zurück

Es ist zum in den Teppich beissen:

Madame schlief vergangene Nacht so bescheiden wie schon lange nicht mehr. Sie wurde x mal wach, wollte weder in ihrem Bett noch in unserem liegen und schlafen. Augen zu ging quasi stundenlang nur, wenn Mama’s Milchbar im direkten Zugriff war. Wäre ja nicht so schlimm, wenn ich davon nicht so furchtbar kreuzlahm würde.

ICH WILL ENDLICH AUCH MAL WIEDER NE NACHT DURCHSCHLAFEN!!!!!!!!!!!!!!

btw: jetzt schläft sie :evil: (9:01 Uhr)

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Nur einmal wach geworden!

Enya ist vergangene Nacht nur ein einziges Mal wach geworden. Ja. Ist wirklich wahr. Schade ist, dass das für ca. zwei Stunden war und fast dazu geführt hätte, dass ihre Eltern sich gegenseitig das Leben nehmen. :roll: :mad:

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Es war einmal ein kleines Kotzbröckchen

Das kleine Kotzbröckchen hieß Enya und wohnte mit ihren Eltern auf dem Deich.
Manchmal gab es so Tage, da wollten ihre Eltern klein Bröckchen am liebsten in letzterem versenken. Oder in ein Weidenkörbchen legen und damit die Bille runterschippern lassen.

Himmel, Herrgott, Sakrament und überhaupt:
Enya ist in den letzten Tagen die personifizierte Unausstehlichkeit. Erst dachte ich ja noch, gut, das Kind ist kränklich, wird wohl daran liegen. Tut es aber nicht. Nun ist das Kind gesundlich und macht so weiter. Sie krakelt, zetert, heult, meckert und ist permanent unzufrieden. Tragen ist nicht gut, auf den Boden setzen nicht. Spielen nicht, Singen nicht, nicht Singen aber anscheinend auch nicht. Umziehen und Windelwechseln ist absolut überhaupt nicht ok, kommt einem Tötungsversuch nahe, dem Gebrüll nach zu urteilen.
Was ok ist, ist Milch von Mama. Davon recht viel, wenn möglich. Alles andere, sogar ihr sonst heiß geliebter Joghurt, wird verschmäht.

Die vergangene Nacht war ein Desaster nach Zahlen. Das Fräulein wurde dreimal oder so bemilcht und leutete gegen 3:00 Uhr den Tag ein. Turnte rum, heulte, wollte gar nicht schlafen. Wollte aber auch nicht mehr trinken. (…wollte sie vielleicht endlich mit dem Weidenkörbchen los, dass gedanklich schon im Flur bereit gestellt stand?…) Irgendwann gegen ca. 5:30 Uhr oder so hörte sie auf zu wühlen und lag dann - wie so oft - quer in ihrem Bett und mit dem Kopf auf mir. Aber egal: Hauptsache Brüll- und Wuselstopp.

Dieses ganzen Gestresse nervt jedenfalls derartig, dass - wieder mal - der Gedanke aufkeimt, Zetermarie in ihr eigenes Zimmer zu verdammen und dort im Zweifelsfall schreien zu lassen, bis die Tapete runter kommt. Hören könnte sie dort niemand. Ihr Zimmer grenzt nämlich an unser Wohnzimmer und den Vorgarten und die Fenster sind schallisoliert. *eg*

Gestern warf ich dann noch mal einen Blick in das Standardwerk “Oje, ich wachse”. Und was les ich da: Rein alterstechnisch hat sie gerade den Gipfel eines Entwicklungssprungs erreicht. Es besteht also noch Hoffnung, dass es in den nächsten Tagen (Wochen) wieder besser wird.

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Schlafen.

Bevor ich das jetzt schreibe, klopfe ich erst mal dreimal auf Holz.

Enya wird nicht mehr im Bett liegend in den Schlaf gestillt.
Wir haben ja endlich unser neues Schlafzimmerinventar und da war es ungemütlich für mich, da wir ja ein “Familienbett” haben, halb bei Enya im Bett zu liegen, um sie in den Schlaf zu stillen.

Statt dessen wird vor dem Zubettgehen ein großer Kissenwall vor Enyas offene Bettseite gebastelt. Dann sitze ich mit Kind gemütlich auf dem Boden und stille.
Im Anschluss kommt Enya wach ins Bett, kriegt ein Schlaflied gesungen und zeigt interessanterweise sehr rasch die Bereitschaft, die Augen auch zuzulassen.
Nach erschrenkend kurzem Gequake schlummert sie binnen Minuten ein. (…ich klopfe lieber noch ein paar Mal auf Holz…)

Wenn sie jetzt noch auf nächtliche Mahlzeiten verzichtet, dann bin ich im Himmel. :-))

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7 Monate Minibärchen

Heute ist Siebenmonatstag.

Unsere kleine Fee ist zwar einerseits ein Sonnenschein und weil das so ist, kriegt sie alles verziehen. Aber sie kostet mich derzeit den vorletzten Nerv. Den letzten hab ich wohl noch, sonst hätte ich mich bereits aus dem Kellerfenster gestürzt.

Wie heißt der eine Spruch doch gleich: “Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen. Und ich lächelte und war froh, und es kam schlimmer.”
Wenn ich dachte, dass unsere Nächte schon das Maximum an Anstrengendsein erreicht hätten, so wurde ich in den vergangenen Tagen (oder Wochen?) noch eines besseren belehrt. Das Highlight war die Nacht vor drei Nächten. Zum x-fachen Wachwerden kam dann noch eine Spielphase von ca. 2:00 - 4:00 Uhr hinzu, in der Enya überhaupt nicht mehr einsah, ihre Knöpfe zu schließen. Statt dessen robbte sie ihr Bett rauf und runter und erzählte lautstark dazu. :(

Hoffentlich wird aus dem “Rumgewippe” im Vierfüßlerstand bald krabbeln. Mit mehr Autonomie wird sich vielleicht beim Kind auch eine größere Ausgeglichenheit einstellen, so dass sie nicht mehr so viel rumnöhlt.

Mit der Beikost dümpeln wir übrigens immer noch auf 50-Gramm-Portionen am Mittag herum. Mehr nimmt das Kind einfach nicht.

Manchmal denke ich, dass die frühe Domestizierung (also Flaschenfütterung und frühe Einführung der Beikost) der Babys zwar emotional betrachtet nicht so gut ist, einem aber bestimmt auch ne Menge Nerven und graue Haare erspart.

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Eine regelrecht gute Nacht

Ja, die haben wir gehabt.

Der Herr Papa hat sich ausquartiert, zwar mit leicht verlängerten Mundwinkeln, aber er hat es getan.

Und das Bärchen war erst wie immer und stillte zwei- oder dreimal (…könnte auch viermal gewesen sein…) bis um 1:00 oder 1:30, ich weiß es nicht ganz genau. Und dann schlief sie “durch”. Zumindest bis um 5:00 Uhr.
Dann wollte Mini eigentlich aufstehen. Ich konnte sie aber mit purer Ignoranz, Rücken zudrehen (damit sie mir nicht das Gesicht zerkratzt) und x-fachem Anschalten der Spieluhr davon überzeugen, die Äuglein noch mal zuzumachen.

Was ein Erlebnis. Ich fühle mich regelrecht erholt. Nur mein Rücken nicht. Aber der braucht glaube ich wirklich professionelle Hilfe…

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Und noch mal zum Thema Schlafen

Jetzt sind es ja schon ein paar Tage, an denen wir versuchen, den Tagschlaf zu reduzieren und dadurch den Nachtschlaf zu verlängern.

Gestern kam Enya auf gesamt etwa zwei Stunden Tagschlaf. Abends ging sie um 20:30 Uhr ins Bett, schlief aber erst etwa eine halbe Stunden später. Das hielt unser Bärchen aber nicht davon ab, um ca. 24:00 Uhr wach zu werden und der Ansicht zu sein, dass es an der Zeit zum Spielen wäre. Der Rest der Nacht verlief ziemlich anstrengend. Sie wurde noch des Öfteren wach und erzählte dann in einer Lautstärke, dass wir danebenliegend kaum noch an Schlaf denken konnten. *seufz*

Heute morgen besaß die Kleine dann die Gnade, ihre arme alte Mutter noch mal für ein Stündchen schlafen zu lassen.

Himmel, momentan bin ich gefühlte 57 Jahre alt. Alle Knochen tun weh, besonders mein Rücken ist sowas von steif und zerknotet, dass ich mich bald nicht mehr bücken kann. *jammer*

Und wir wollen wirklich noch ein zweites Kind? Eigentlich ja schon. Wenn die beiden dann in den Kindergarten kommen, reiche ich die Rente ein. :-)

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Eine Stunde zu früh…

.., oder des Babys nicht programmierbarer Schlaf.

Spannend ist es, wenn man den Rhythmus des Babys ändern möchte.
Vergangene Nacht kam das Kind im Zweistundentakt ab 23:00 Uhr. Das ist ok. Da kann ich mit leben und fühlte mich heute morgen regelrecht ausgeschlafen, als ich um 6:45 Uhr mit Enya aus dem Bett bin.

Das Kind war aber vermutlich schon ne Stunde früher wach und hat für sich alleine gespielt oder so, denn um 8:30 Uhr war bei ihr Nachtzusammen und ich musste sie hinlegen. Sie schlief dann für ca. 75 - 90 Minuten. Dafür fiel der Mittagsschlaf dann natürlich aus.
Gegen 15:00 Uhr wurde Enya dann wieder richtig müde. Um 15:15 schlief sie, war aber um 15:45 Uhr etwa wieder wach und blieb es. Das war natürlich ein recht kurzer Nachmittagsschlaf und so kam es, wie zu befürchten stand: Um 18:30 Uhr war sie total megaquakig und nicht mehr bespaßbar. Kurz überlegte ich, sie vielleicht tatsächlich nur noch mal für 20 Minuten schlafen zu lassen. Aber ein Blick in ihr Gesicht sagte mir, dass sie das garantiert für eine der schlechtesten Ideen auf diesem Planeten halten würde.
Ergo hab ich sie dann umgezogen und wir haben uns zusammen hingelegt und noch eine Weile gemeinsam den Melodien der Bärchenspieluhr gelauscht. Punkt 19:05 Uhr waren die Augen dann definitiv zu.

Und nun steigt wie immer die Spannung: Wie lange schläft sie bis zum ersten Stillen, wie wird der nächtliche Rhythmus sein und wann wird sie beschließen, dass die Nacht vorbei ist?

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Schlafen

Sooooo, wir versuchen das ja jetzt mal mit der Tagschlafreduktion.

Vorgestern, trotz Impfung, hatten wir die Schlafquote schon leicht herab gesetzt.
Am Morgen gabs Schlaf von 7:30 bis 8:30, am Mittag von ca. 10:45 bis 12:10 und am Nachmittag dann noch mal etwa von 16:00 bis 17:00 Uhr. Die darauf folgende Nacht war besser, als die Nächte zuvor. Wie oft ich Enya gestillt habe, weiss ich nicht wirklich, aber endgültig aufgestanden wurde gegen 8:00 Uhr am Morgen.

Gestern nun war der Tagschlaf drastisch reduziert, ohne dass es großem Zutuns bedurfte.
Am Vormittag schlief das Kind von 11:00 bis 12:00 Uhr und wurde dann schlicht geweckt. Das ließ Enya sich gut gefallen und war auch anschließend gut gelaunt. Nachmittags gegen 15:45 war es dann wieder an der Zeit für ein nächstes Schläfchen. Nach kurzem Milchgenuss schlief die Kleine auch ein, ich mit ihr. Um 16:20 wurde ich wach, stand auf, holte mir in der Küche eine Banane und während ich selbige im Wohnzimmer aß, hörte ich nebenan die junge Dame, die wohl schon wieder wach war. Also stand Enya um ca. 16:30 wieder auf und war dann auch bis etwa 20:30 Uhr wach. Man könnte ja nun mutmaßen, dass diese drastische Schlafreduktion dazu führte, dass der Nachtschlaf entscheidend durchgängiger gewesen sei. Leider trifft das (noch nicht) ganz zu. Ich habe Enya bis um 4:00 Uhr mehrfach (wie oft auch immer?) gestillt, wobei sie sich - im Gegensatz zu den Wochen davor - aber immer wieder rasch in den Schlaf stillen ließ. Erst nach 4:00 Uhr wollte sie dann nicht mehr recht weiter schlafen. Um 6:00 Uhr dann eigentlich gar nicht mehr. Da konnte ich sie noch einmal aushebeln, in dem ich auf die Couch flüchtete und sie neben ihrem Papa weiter quaken ließ. Anscheinend erkannte Enya schnell, dass sie bei ihm keinen Blumentopf gewinnen kann mit ihrer Erzählerei und sah ein, dass es auch für sie besser wäre, noch mal ein Schäufelchen Schlaf nachzulegen.

Gegen 8:00 Uhr dann machte sie aber derart laut auf sich aufmerksam, dass mein regenerativer Couchschlaf ein Ende fand. Also bin ich zum kurzen Kinderfrühstück zurück ins Bett und anschließend sind wir gemeinsam auf.

Nun bleibt es also weiterhin spannend, wie sich das ganze entwickeln wird. Ich werde auf alle Fälle weiter am Ball bleiben. Selbstredend habe ich keine Hoffnung auf durchschlafene Nächte. Aber wenn wir uns mal wieder drei oder gar VIER Stunden am Stück nähern würden, dann wäre das ja schon total klasse.

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