Gartensicherheit II.

Tjo, heute war es soweit. Enya erklomm die Mauer.

Nun habe ich die Absenkungen mit Tonblumenkästen “verschlossen”.

Aber es wird vermutlich nicht lange dauern, bis sie die andere “Sicherheitslücke” erkennt und dann mittels des kleinen Simses links an der hohen Mauer über die kleine Mauer steigt. *seufz*

Die bislang vorgeschlagenen Lösungen zur Poolabsicherung sind leider noch etwas defizitär.

Opa meinte, man können ja eine Eisenmatte drüber legen. Kostet nicht viel und das Kind kann nicht durchfallen. Soweit stimmt das auch. Nur leider haben Eisenmatten die Unart zu rosten, was den Fliesen auf dem Boden nicht bekommen würde.

Ein Freund schlug vor, eine Gewebefolie (sowas wie ne Zeltplane nur dicker) drüber zu machen und mit Haken zu sichern. Auch nicht schlecht, der Gedanke. Aber die würde natürlich bis zur Wasseroberfläche durchhängen und es würde sich von oben Wasser darin sammeln. Und so der wahre Kracher wäre das auch nicht, wenn die Kleine dann plötzlich mitten auf der durchhängenden Folie hockt. *hmpf*

Es bleibt schwierig. :(

Gartensicherheit

Wir haben ja echt nen schönen Garten.

Und toll, der hat auch nen’ Pool.
Und was ein Mist, der hat auch nen Pool.

Im Moment überwiegt die letzte Aussage ganz immens. Wegen diesem dämlichen Dingen können wir Enya nämlich nicht im Garten laufen lassen. “Positiv” ist, dass der Terrassenbereich durch eine kleine Mauer vom Restgarten abgetrennt ist. So ist es zumindest möglich, das Kind überhaupt nach draußen zu lassen, ohne in permanenter Angst und ständig auf dem Sprung zu sein.

Hier der Durchgang zum Garten:

Der gesicherte Durchgang

Durchgang mit Kind:

Und hier das Kind an der zumindest momentan noch unüberwindbaren Mauer:

Also falls irgend jemand dieses Problem kennt und schon eine Lösung dafür gefunden hat, die nicht 7895 Euro kostet oder falls irgend jemandem dazu spontan eine Lösung einfallen sollte: Her damit!!!

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Alles wird besser…

…mit dem Schlafen.

Das Zubettgehen ging gestern - wie auch in den Tagen zuvor - recht unkompliziert über die Bühne.

Bemerkenswert ist, dass Madame also gegen 21:30 Uhr etwa schlief und nur einmal (!!!) um 3:30 Uhr wach wurde zum Trinken. Ab da bekam ich zwar so zwei- oder dreimal mit, dass sie in ihrem Bett im Schlaf rotierte, aber eben im Schlaf. Nicht wach.
Um 8:30 war dann aber endgültig Schluss mit Schlafen, was aber ja noch so viel nächtlicher Erholung dann auch völlig ok ist.

Wir waren dann heute Vormittag bei der Krabbelgruppe und gegen 12:15 Uhr wieder zu Hause. Dann gab es erst mal nen guten Teil von Mamas Joghurt zum Mittagessen, anschließend eine frische Windel, dann noch ein wenig Milch und im Anschluss schlief das Dämchen des Hauses binnen zwei Minuten in seinem Bett ein.

Wie üblich klopfe ich jetzt andauernd auf Holz, denn diese Zustände sollen ja so bleiben. :-))

Unsere Katzen kriegen ein "Haus".

Unsere beiden Stubentiger sind ja jetzt nur noch Tiger, ohne Stube.
Sie müssen draußen leben. Und das auch im kommenden Winter.

JAAAAAA, wir sind böse Menschen. Wir lassen unsere Katzen nicht mehr rein.

Und um unsere Bösigkeit etwas abzumildern, haben wir den beiden Gesellen ein Häuschen bestellt. Das ist doppelwandig und voll isoliert, hat ein abnehmbares Dach, damit mans sauber machen kann und vorne ne Katzenklappe, damit es nicht so zieht drinnen.

Ich bin jetzt echt etwas erleichtert. Weil im Gartenhaus fühlten sie sich nicht wohl, da es wohl zu weit von unserem Haus weg ist. Und in die Waschküche konnte man sie nicht lassen, weil sie da zu viel Unfug anstellen können an der Heizung und anderen Dingen. (..ne, Harri?)

Hier mal ein (etwas unscharfes) Bild vom zukünftigen Katzenunterschlupf.

Da das Haus auch noch unterm Dach der Terasse stehen wird und diese von drei Seiten ummauert und dadurch windgeschützt ist, sollte es wohl ganz angenehm werden in dem Büdchen. :-)

Die Katze kommt auf den Grill

Eine unserer beiden Katzen, Mikesch, ist uns treu geblieben und frisst sich nicht in der Nachbarschaft durch. Da Katze aber nicht mehr ins Haus soll, haben wir nach einer Möglichkeit gesucht, wo wir sie denn ein wenig geschützt unterbringen können.

Mitten in der Nacht hatte ich die rettende Idee. Auf unserer Terrasse befindet sich ein gemauerter Grill, der nicht zum Grillen genutzt werden kann. Aber irgendwie eignet er sich prima zum Katzenhäuschen.

Nun habe ich eben etwas Styroporfolie (vom Kinderknast) zusammengerollt und als Unterlage fürs Katzenbett da rein gesteckt. Mikesch fand seinen neuen Unterschlupf spontan ok.


Knastinventar

Heute ist unser flexibles Lauf- und Absperrgitter eingetroffen.
Auf den ersten Blick fand ich das dann gar nicht so simpel auf- und abbaubar, wie die Beschreibung verheissen hatte. Auf den Zweiten stellte ich jedoch fest, dass man die Stellfüße auf Teppich nicht braucht, weshalb ich es ohne zusammenwurstelte. Und so lässt es sich nun einfach falten, zum Kinderknast aufbauen oder eben schlicht als Absprerrung nutzen.

Ich hab mich jetzt vorläufig für die Variante Absperrgitter entschieden. Unser hochgradig gefährliches Wohnzimmer ist nun also fast völlig kindersicher. Nun muss ich nur noch Kissen an die Ecken des Wohnzimmertisches binden. ;-))

Ach ja, und aus ner Jaffakiste nen Schutztisch um den Tisch bauen, weil es ist ja quatsch, bei einem Kleinkind überhaupt nen neuen Tisch zu haben. *fg*

Und ich schreibe unserer Haftpflichtversicherung, dass sie schon mal drei Reservecouchen parat stellen sollen, weil wir ja ein Baby haben und das bestimmt bei Gelegenheit noch alles vollsabbern wird. *noch frescher fg*

Unsere Einweihungsfeier

Am vergangenen Samstag haben wir in unserem neuen Zuhause eine kleine Einweihungsfeier veranstaltet. Und ich Dösbaddel hab doch glatt vergessen, zumindest ein paar Bilder davon zu machen.

Das war aber auch aufregend. Das erste Mal eine Feier mit eigenem Baby und geladenen weiteren Babys und deren Eltern. Und natürlich noch “normale” Gäste, ohne Kinder.

Bis zum frühen Abend hatten wir also eine kleine Krabbelgruppe in unserem Wohnzimmer, was wirklich niedlich anzusehen war. Für mich ist es immer wieder verblüffend, wie sehr sich die Knirpse doch binnen kürzester Zeit weiter entwickeln. Und da die anderen Babys alle älter waren als unsere Kleine, konnte ich mir wieder ein gutes Bild davon machen, was in den kommenden Monaten auf mich zu kommt. :-)

Einzig schade am Eltern-mit-Kindern-Besuch ist, dass sie natürlich nicht soooo lange bleiben können, weil die Babys ja auch irgendwann ins Bett müssen.

Die restlichen Hamburger Gäste blieben noch bis irgendwann nach Mitternacht, unsere auswärtigen natürlich bis zum nächsten Morgen.

Alles in allem fand ich, es war eine gelungene Veranstaltung. Aber für unsere Mini war es doch eigentlich zu viel Stress. Sie konnte erst mal am Abend nicht einschlafen, wälzte sich ewig hin und her. Und sie (und damit natürlich auch wir) hatte wieder eine überaus unruhige Nacht.

Danke an dieser Stelle noch mal für die freundliche Unterstützung in Sachen Salat- und Kuchenproduktion sowie Brot- und Aioliesupport. Ich war sehr sehr dankbar für alles, wo wir nicht selber für sorgen mussten. :-)

Die Hinterbliebenen am nächsten Tag.

Lebenszeichen

Durch den Umzug und den ganzen Bohai den man dadurch so hat, passiert hier gerade nicht so viel. Der (schöne und lang ersehnte) Besuch von Oma und Opa schmälerte das Zeitfenster zum Bloggen noch mehr. Aber jetzt kehrt langsam wieder Ruhe ein. Naja fast.

In den vergangenen Tagen durfte ich mich ein wenig mit Vattenfall und Kabel-Deutschland herum ärgern.

Vattenfall hatte durch unseren Vermieter unseren Namen genannt bekommen, wodurch das Unternehmen sich berechtigt sah, uns schon mal die Vertragsunterlagen zuzusenden. Ist ja auch alles soweit nicht ganz falsch, weil Vattenfall eben zuständig ist für die Grundversorgung mit Strom und man ja sonst gar keinen Strom hätte.
ABER: In den zugesandten Unterlagen stand dann der Name von Minis Papa sowas von falsch geschrieben, fälscher ging es kaum mehr. Und der Knüller war, man hatte eine Abschlagzahlung von 145 ,– Euro (!!!!!) PRO MONAT vorgesehen. Ich dachte, mich trifft der Schlag. Am Tag zuvor hatte ich erst online selbst den Umzug gemeldet, und dadurch war nun wohl alles doppelt gemoppelt. Also rief ich bei den Stromlieferanten an und versucht, das Dilemma zu klären. Was natürlich nicht so ganz einfach war. Weil: Den unaufgefordert zugesandten Auftrag stornieren geht natürlich nicht. Nach längerem Hin und Her hieß es, ich würde gleich zurück gerufen, was selbstredend nicht erfolgte. Am nächsten Tag kontrollierte ich online die Daten und sah, dass man unserem Konto das neue für die neue Heimat hinzu gefügt hatte. Aber mit einer anderen Nummer als der postalisch zugestellten. Und diesmal war eine Abschlagszahlung von 148,– Euro (!!!!!!!!) eingetragen. Schriftlich bat ich dann darum, dass man den Betrag doch bitte mal auf realistische 75 Euro reduzieren und mich nach der Änderung bitte telefonisch informieren möge. Tatsächlich klingelte nachmittags das Telefon und es war die Dame vom Vortag dran. Die fragte ich dann auch direkt noch mal, was denn nun mit dem anderen Vertragskonto sei und siehe da, die Sache war tatsächlich geklärt und auch im Computa vermerkt worden. Das mit dem Zurückrufen müssen die da also noch mal lernen.
Rätselhaft wird mir bleiben, wie die auf die abenteuerlichen Abschlagszahlungen kamen. Ob die glauben, dass man, wenn man in einem Haus wohnt, plötzlich sieben Gefriertruhen und fünf Waschmaschinen im Dauerbetrieb hat?

Um es etwas kürzer zu machen, was Kabel-Deutschland anbelangt:
Wir orderten Kabel Digital + und nur selbiges, da wir hier schon einen Kabelanschluss haben, der über die Nebenkosten abgerechnet wird. Und wir erhielten alles andere als das, was wir bestellt hatten. (Also einen Kabelneuanschluss, Kabel Digital Home und natürlich den Einrichtungspreis. Aber keinen Receiver.)
Das hieß, mit denen durfte ich mich dann auch erst am Telefon herumschlagen und das Schlimme ist, dass wir dann irgendwelche Briefe und Aktionen starten müssen, um die Sache wieder ins Lot zu bringen. Dabei ist es ja gar nicht unser Fehler, weil die Auftragsbestätigung dahin gehend absolut eindeutig war. Naja. Aber was daraus wird, das werden wir wohl hoffentlich in ein paar Tagen erfahren. Warum einen keiner anruft, um einfach mal zu klären, warum wir nur das eine Produkt und keinen Anschluss bestellt haben, werden wir in diesem Leben vermutlich auch nicht mehr erfahren.

Und nach dem ganzen Bla-Bla, hab ich auch noch ein paar Bilder von unserem kleinen Schatz parat. :-)

Es ist vollbracht

Der Umzug ist vollzogen. Oder sagen wir mal, zumindest unser gesamtes Hab und Gut (bis auf mein Fahrad im Keller) hat den Weg von A (Lattenkampstieg HH) nach B (Billwerder Billdeich HH) hinter sich gebracht.

An dieser Stelle noch mal ein ganz großes Dankeschön an unsere Helfersschar, die uns dermaßen topmotiviert unterstützt hat, dass es mir fast die Tränen in die Augen trieb.
Liebe Michaela und Nicole, lieber Stefan, Christian und Migo - Ihr habt echt tolle und vor allem auch so schnelle Arbeit geleistet. Wahnsinn. Und wenn Ihr Eure nächsten Umzüge erst in ein paar Jahren plant, dann werde ich bei Euch schleppen kommen, was das Zeug hält. Harri könnt Ihr natürlich vorher schon ausgeliehen haben. :-))

Von dem ganzen Kraftakt sind keine Bilder entstanden, ich war so nervös, dass ich gar nicht an Photographieren gedacht habe. :(

Unsere kleine Zaubermaus hat die Veranstaltung meiner Meinung nach sehr gut mitgemacht und auch recht gut überstanden. Am Umzugsabend war sie zwar leicht überdreht, schlief aber dann gegen 22:00 Uhr doch. Gestern Abend hatte sie dann noch mal ein Stündchen einen Frustanfall, aber der sei ihr gegönnt gewesen. An Babys Stelle hätte ich den wohl auch gehabt. Die ganze Zeit wurde sie hingelegt, aufgehoben, wieder wo anders hingelegt, gebeten, noch ein wenig liegen zu bleiben und sich nicht zu ärgern und so weiter und so fort. Das nervt bestimmt.

Unser Arbeitszimmer steht (wie man ja merken kann) zumindest insofern, dass die PCs schon wieder aufgebaut sind. Selbige habe ich dann gestern noch mal ausgiebig von Katzenhaaren befreit.

Im Schlafzimmer kann man schon prima schlafen. Das Matratzenlager ist sehr gemütlich. Und im Wohnzimmer konnten wir dann gestern Abend zum ersten Mal testen, ob unser fabulöser Fernseher noch funktioniert, was er in der Tat tat.

Nun müssen wir nur noch abwarten, dass unsere bestellten Möbel alle ankommen. Naja, und die alte Wohnung muss noch gestrichen werden. :( *rabäääääääh*

Ach ja, und unsere Katzen müssen wir auch noch umziehen. Aber damit warten wir noch ein paar Tage, bis wir hier mehr Ordnung haben und auch unsere Terasse schrottbefreit ist. Denn die beiden holden Recken werden ihr zukünftiges Dasein ja nur noch ausserhalb des Hauses Fristen. Keine Katzenhaare mehr in der Wohnung. Nie wieder. Hurra.

An dieser Stelle auch noch mal danke für all die guten Wünsche der Mitblogger. Sie haben gewirkt. :-)

Es geht voran

Langsam aber sicher sehe ich Licht am Ende des Umzugstunnels. Wir sind nur noch ein paar Stunden davon entfernt, unseren Haushalt komplett einkartoniert zu haben.
Aus der eben zum Knipsen gewählten Perspektive sieht der Kistenberg total harmlos aus. Ich hätte wohl eine dramatischere Position wählen sollen und die Aufnahme vom Boden aus machen.


Minis Pa beging heute Nachmittag den Fehler, den Keller zu sichten. Dabei durfte er feststellen, dass wir - obwohl vor einigen Monaten erst ausgemistet - anscheinend dort größere Mengen Müll horten. Echt so richtigen Schrott, der dann morgen noch den Weg zur Deponie finden wird.

Es gibt übrigens ein aktuelles Bild vom Käfer, der nachts wach ist. Und zwar eines zusammen mit Kollegin Blaubiene. Der Käfer hält gewissermaßen, da er ja eh wach ist, Nachtwache auf dem Bücherkarton. ;-)

Da! ->

Mini trägt den Umzugsstress weiterhin mit Fassung und lässt uns genug schuften, damit wir auch alles gewuppt kriegen.

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