Eben fand ich bei Rosa eine Auflistung dessen, was Don Wutz mittlerweile so neues zum besten geben kann.
Das brachte mich darauf, auch hier endlich mal wieder festzuhalten, wie es um die Mitteilungskünste unseres MiniBärchens bestellt ist.
Als meine Eltern an Ostern zu Besuch waren, stürmte sie immer wild “ei-ei” rufend auf deren Hund zu, um ihn zu streicheln. Der hielt aber nicht sonderlich viel von Enyas Liebesbezeugungen und flüchtete. Unser alter Kater Aramis hingegen steht total darauf, und lässt sich ei-eien, was für Aussenstehende doch eher nach Verhauen aussieht.
Papa kriegt jetzt immer zum Lesen die Bücher von Enya gebracht, so dass er eindeutig Bescheid weiss, was das Kind will. In den Büchern sind natürlich Tiere mit drin, von denen die Kleine mittlerweile tatsächlich schon ein paar Laute nachahmen kann. “Wiiih” fürs Pferd und “Wau” für den Hund ist schon drin.
Wenn’s ums Essen geht, dann ist Madame mittlerweile immer sofort bei Fuß und zeigt eindeutig, dass sie was abhaben will. Hört sie eine Tüte knistern wird erst mal hingelaufen, um zu Schauen, obs nicht was Abzuhaben gibt. Steht Mutter/Vater tatsächlich mit was Essbarem in der Hand wird gezeigt und “da, da, da” gerufen, bis man ihr was abgibt.
Aber am allerniedlichsten finde ich, wenn sie nein sagt. Und eben tatsächlich auch nein meint.
Das Nein ist sehr klar artikuliert, wobei ein dämchenhafter Blick aufgesetzt und der Kopf verneinend geschüttelt wird. Dabei könnte ich mich immer beäumeln vor lachen.
Die Frage, ob sie satt ist, wird nicht mit ja oder nein beantwortet, sie scheint es noch nicht zu verstehen. Aber WENN sie satt ist, dann wird alles vom Tisch gefegt, was sich in Enyas Radius befindet, womit dann auch jeder Bescheid weiss.
So, mehr fällt mir spontan nicht ein. Das soll’s dann erst mal wieder gewesen sein.
Unser Kind hat heute ein paar neue Schuhe bekommen. Die alten waren zwar noch nicht ganz zu klein, aber höllenunpraktisch. Enya bekommt für die nächsten zwei Jahre nur noch Schuhe mit Klettverschlüssen. Die mit Schnüren treiben MICH zumindest in den Wahnsinn.
Hier ein Bild von den niedlichen neuen Treterchen:
Sie läuft in den Teilen wie ne Weltmeisterin, scheinen also gut zu passen. Nach dem Schuherwerb waren wir nämlich noch in einem kleinen Einkaufszentrum, wollten mit Enya in ein Café, um ihr etwas zu essen zu geben und selber was zu trinken. Das Resultat sah dann so aus, dass immer entweder Mama oder Papa mit ihr durchs Center liefen, während der jeweils andere an seinem Getränk trank. Wirklich entspannend war das irgendwie nicht.
Wenn Dein Kind gut schläft und leicht ins Bett geht, dann erzähle niemandem davon.
Tust Du es doch, dann wird es in den darauf folgenden Tagen dafür sorgen, dass Du es bitter bereust.
So geschehen hier: Enya ging tagelang problemlos ins Bett. Egal ob mittags oder abends.
Eigentlich sah es so aus, dass sie sich protestlos in ihren Schlafsack stopfen und ins Bett legen ließ und wir am besten auch sofort den Raum verließen, damit sie ja direkt schlafen kann.
In den vergangenen beiden Tagen ist es nun wieder oberätzend. Sobald man das Kind der Matratze nähert, wird geklammert und geschrien. Sie schläft auf dem Arm ein, aber sobald man ihren Neigungswinkel ändert, ist sie sofort wieder wach und will unter gar keinen Umständen ins Bett.
Auch eben war sie wirklich fix und alle, schlief schon bald auf dem Teppich. Nach ner halben Stunden Theater, also immer wieder hoch auf den Arm, wieder ins Bett, singen, Spieluhr, wieder hoch, …. hab ich sie einfach sitzen lassen. ICH RABENMUTTER! Es hat bestimmt locker 10 Minuten gedauert, dann war Ruhe im Karton im Kinderzimmer. Aber beim Schreienlassen fühle ich mich echt sowas von erbärmlich, hab natürlich ein Teufelchen auf der Schulter sitzen, dass mir erklärt, dass mein Kind nun nen Knax fürs Leben kriegt und deshalb total gestört werden wird.
Andersherum: Was will ich machen? Mit ihr im Kinderzimmer stehen bleiben und sie auf meinem Arm ihren Mittagsschlaf halten lassen? Denn darauf liefe es ja im Endeffekt hinaus.
Also bleibt mir nichts, als weiter zu hoffen, dass Enya in den nächsten Tagen zu ihrem alten Schlafprogramm zurück kehrt und wir Eltern uns beim Zubettbringen nicht mehr schlecht fühlen müssen.
Enya hat ein neues Mobil, nämlich einen neuen Buggy.
Der zuerst erworbene Buggy war zwar deutlich billiger, aber dafür eben auch erbämlicher, schlechtlenkbarer, direkt reifenmässig ausgeschlagener Schrott.
Nun hats Kind einen Qu.Inny Zapp. Der ist nicht nur genial rot, sondern auch wahnsinnig einfach und winzig klein zusammenfaltbar, so dass er fast in die Hosentasche hinein passt.
Und er lässt sich nicht nur in der Werbung mit einer Hand lenken.
Die Feuerprobe, eine etwa anderthalbstündige Tour nach Billhausen - hin mit dem Bus, zurück zu Fuß - wurde anstandslos mitgemacht.
.., die kleine Maus.
Vom Laufen braucht man auch nix mehr zu berichten, weil sie es eben einfach jetzt kann.
Sie läuft richtig weite Strecken ohne umzufallen, bückt sich, ohne umzukippen und hebt dabei Dinge vom Boden auf.
Die Flurtreppen Richtung Dachgeschoss werden im Eiltempo hochgekrabbelt, wobei wohl lediglich Papa und Mama Angst haben, dass dabei irgendwas schief gehen könnte.
…oder wenn Beikost langsam Normalkost wird.
Enyas Leib- und Magenspeise sind derzeit Bananen. Heute hat sie derer schon drei verspachtelt und eine weitere folgt bestimmt noch zum Abendbrot.
Stückige Dinge sind für Madame immer weniger ein Problem, sie beisst sogar schon vom Butterbrot ab, solange es das von Mama ist.
Auch an der Getränkefront hat sich einiges getan. Sie probiert nun auch an allem, womit Mama und Papa ihren Durst stillen.
Ergo wird es zum Thema Beikost bald nichts mehr zu berichten geben, weil es einfach vorbei ist mit Bei.